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Coole Computergehäuse für Modding
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Wer genug hat von den Einheits-PCs und seiner Hardware die persönliche Note geben möchte, für den ist Modding genau das richtige. So wertet man seinen Computer nicht nur optisch auf, man erhält auch ein absolutes Einzelstück. In dieser Disziplin kann man es sogar zur Meisterschaft bringen: die Deutsche Casemod Meisterschaft (DCMM) prämiert bereits seit zehn Jahren die besten umgebauten Computergehäuse. In erster Linie dreht sich das Modden um das Äußere des Rechners. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, einen Standard-PC individuell herzurichten.
Beliebt ist beispielsweise, das Gehäuse des Rechners komplett zu verstecken. So entstehen kreative Lösungen wie den PC in einen alten Musikanlagen-Turm einzubauen, ihn wie eine Mikrowelle aussehen zu lassen oder einen fabrikneuen Computer wirken zu lassen wie ein Gerät aus den 1980er Jahren. Konträr dazu sind Modding-Varianten, bei denen ein Teil der Verkleidung durch Plexiglas ersetzt wird.Das Innenleben des Rechners, das auf diese Art sichtbar wird, bekommt nun häufig noch auffällige Lampen, bunte Kabel oder ähnliches Zubehör eingesetzt.
Sehr beliebt in der Moddingszene ist die Wasserkühlung. Diese dient primär der Entlastung der Prozessoren – im PC wird es denen bei Höchstleistungen schnell zu heiß, besonders dann, wenn der Computer übertaktet wird. Weil Luftkühlung dabei oft überfordert ist und außerdem sehr laut werden kann, greifen Bastler gerne auf die Vorzüge der Wasserkühlung zurück.Beim Modding werden die dafür nötigen Bauteile dann kreativ eingesetzt und optisch geschickt mit dem restlichen Umbau verbunden. Eine große Anzahl an Zubehör gibt es heute bereits im Computerfachhandel, aber auch in spezialisierten Online-Shops zu kaufen.
Farben und Lacke, Beleuchtung, farbige Kabel und passendes Werkzeug sind die Standardausrüstung für den Modder. Weniger beliebt sind fertig aufgerüstete Gehäuse, die ebenfalls in manchen Läden erhältlich sind – die sind zwar auch ganz schick anzusehen, erfordern aber natürlich keine Bastelleistungen mehr. Lieber rüsten sich die Modder beispielsweise mit LEDs aus. Mit den kleinen Leuchtdioden kann man zum Beispiel die Farben von Displayanzeigen oder Tastaturleuchten dem eigenen Geschmack anpassen. Manche Computerfreaks geben ihrem PC die besondere Note durch eine neue Lackierung – oder durch Airbrush.
Modding ist ein Hobby für viele Talente, und es erfordert Geschick auch für filigrane Feinarbeiten. Und obwohl Modder teilweise viel Geld in ihren Individual-PC investieren, kann man auch mit kleinem Budget starten und viel aus seinem normalen Rechner herausholen.
Tags: Farben, Gehäuse, PC, Umbau, Verkleidung
